13. November 2008

Von der Leyen wirbt für «Familienleistungsgesetz»


Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) wirbt für die von der Bundesregierung geplanten Verbesserungen für Familien. Das sogenannte Familienleistungsgesetz wirke «zielgenau», sagte die Ministerin am Donnerstag in der ersten Bundestagsdebatte über das Gesetz. Es sieht unter anderem eine Erhöhung von Kinderfreibetrag und Kindergeld sowie die Einführung eines Schulgelds für Kinder und Jugendliche aus Familien vor, die von «Hartz IV» oder Sozialhilfe leben.

Ohne das Kindergeld, das «Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich» schaffe, «wären 1,7 Millionen Kinder mehr von Armut betroffen», betonte von der Leyen. Außerdem dürfe es keinem Kind an Schulheften, Büchern oder einem Füller fehlen. «Das sind Bildungschancen zum Anfassen», sagte die Ministerin.

ddp/nik/sto/stu
 

Bookmarken bei:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Ask
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Hype
  • Infopirat
  • Linkarena
  • Tausendreporter
Artikel jetzt drucken Artikel jetzt drucken        Artikel per E-Mail versenden Artikel per E-Mail versenden

Kommentare

Sie müssen sich einloggen um einen Kommentar abzugeben.


Weitere Nachrichten, die Sie auch interessieren könnten:

  1. Opposition nennt Erhöhung des Kindergeldes unzureichend
    Grüne und FDP im Bundestag haben die geplante Kindergelderhöhung ab Jahresbeginn 2009 als unzureichend kritisiert. «Mit zehn Euro mehr Kindergeld ist es nicht getan», sagte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast der «Passauer Neuen Presse» (Dienstagsausgabe). Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) wisse, ...
  2. Höhn wirbt für Erhalt der schwarz-grünen Koalition in Hamburg
    Frankfurt/Main/Dortmund (ddp). Hamburgs Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) bekommt für die Genehmigung des Kohlekraftwerks Moorburg Rückendeckung von der Grünen-Bundespartei. Grünen-Bundestagsfraktionsvize Bärbel Höhn warb in der Frankfurter Rundschau (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht dafür, die Entscheidung nicht zum Anlass zur Aufkündigung der Koalition mit ...
  3. Einigung im Koalitionsausschuss: Kassenbeiträge steigen auf 15,5 Prozent
    Von Mey Dudin Berlin (ddp). Der Beitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird im kommenden Jahr auf 15,5 Prozent steigen. Darauf einigten sich die Spitzen von Union und SPD am Sonntag beim Koalitionsausschuss, wie Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) und SPD-Fraktionschef ...
  4. Zypries lehnt Nachbesserung der geplanten Grundgesetzänderung ab
    Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) lehnt Nachbesserungen an der geplanten Grundgesetzänderung zum Einsatz der Bundeswehr im Inland ab. «Die Koalitionsspitzen haben sich geeinigt. Deshalb ist es jetzt nicht an der Regierung, hier nachzuverhandeln», sagte Zypries der «Frankfurter Rundschau» (Donnerstagausgabe). Zuvor hatten ...
  5. US-Präsident wirbt für rasche Verabschiedung des US-Rettungspakets
    Washington (ddp). US-Präsident George W. Bush hat sich am Freitag für eine rasche Verabschiedung des Rettungspakets für die US-Finanzbranche ausgesprochen. Durch den Plan würde die Erholung der US-Wirtschaft gefördert, hieß es in einer Erklärung der US-Regierung. Der US-Senat hatte eine ...
  6. Die Reform der Erbschaftssteuer: Wichtigste Inhalte und Streitpunkte des Kabinett-Entwurfs
    Von Mey Dudin Berlin (ddp). Die Koalitionsspitzen beraten am Montag über die Reform der Erbschaftssteuer. Die Bundesregierung musste die Gesetzgebung reformieren, nachdem das Bundesverfassungsgericht die geltende Regelung für verfassungswidrig erklärt hatte. In der großen Koalition sind noch mehr als ein Dutzend ...
  7. Koalition berät über künftigen Krankenkassenbeitrag
    Berlin (ddp). Die Spitzen von Union und SPD kommen am Sonntag (15.00 Uhr) erstmals nach mehr als drei Monaten wieder zum Koalitionsausschuss im Berliner Kanzleramt zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen der künftige Beitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und ...
  8. Existenzminimumbericht stellt höheren Bedarf für Kinder fest
    Hamburg (ddp). Familien werden offenbar ab 2009 weniger Steuern zahlen müssen als bisher geplant. Wie die Wochenzeitung «Die Zeit» unter Berufung auf den neuen Existenzminimumsbericht der Bundesregierung schreibt, will das Finanzministerium den steuerlichen Freibetrag für Kinder weiter anheben. Die Regierung ...