TV: ZDF zeigt Dokumentarfilm «Lost in Liberia»
Mainz (ddp). Das ZDF zeigt am Montag (10. November, 0.00 Uhr) den Dokumentarfilm «Lost in Liberia». Regisseurin Luzia Schmid hat in ihrem Debütfilm eine Helferin des Roten Kreuzes ein Jahr lang im westafrikanischen Liberia begleitet, wie der Sender mitteilte.
Für die junge Irin Leila Blacking ist es der erste humanitäre Einsatz. Sie soll Kinder wieder mit ihren Familien zusammenführen, die im Krieg voneinander getrennt wurden. Trotz ihrer vielseitigen Ausbildung und starker sozialer Kompetenz stoßen Leilas Ideale und ihr unbedingter Wille zu helfen schnell an Grenzen.
Der Film veranschaulicht nach ZDF-Angaben das Dilemma der humanitären Hilfe in Krisengebieten. Leila kann nur Einzelnen Hilfe zukommen lassen und entwickelt so das Gefühl, dass ihre Arbeit nur ein Tropfen auf dem heißen Stein bleibt.
Die Schweizer Regisseurin Luzia Schmid hat als Journalistin in verschiedenen Krisengebieten der Welt die Arbeit westlicher Helfer kennengelernt. Sie ist Absolventin der Kunsthochschule für Medien in Köln.
ddp/pcz/han
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