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Wirtschaft / Deutsche Wirtschaft erhofft sich durch Obama Hilfe in Finanzkrise
6. November 2008
Berlin (ddp). Die deutschen Wirtschaftsverbände erhoffen sich von der Wahl Barack Obamas zum neuen Präsidenten der USA Impulse für die deutsche Wirtschaft. «Wir hoffen nun auf eine intensivierte Zusammenarbeit im Transatlantischen Wirtschaftsrat», sagte die Nordamerika-Expertin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Siegrid Zirbel, der «Berliner Zeitung» (Donnerstagausgabe). Neben dem Abbau von Handelshemmnissen wünsche sie sich eine Kooperation beim Erstellen von Regeln für die internationalen Finanzmärkte. «Obama kann es schaffen, die Auswirkungen der Finanzkrise auf andere Wirtschaftsbereiche zu begrenzen», sagte Zirbel.
Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Ludwig Georg Braun, hofft auf Obama als «Weichensteller in der US-Energiepolitik». Das böte Chancen für deutsche Unternehmen, die Marktführer auf dem Umweltschutzmarkt seien. Außerdem erwarte er von Obama «sich für die Wiederaufnahme der multilateralen Freihandelsgespräche einzusetzen», sagte Braun der Zeitung. Ähnlich äußerte sich auch der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Anton Börner, in der Zeitung.
ddp/mar
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