Sie sind hier:
Home /
Wirtschaft / Expertin: Wirtschaftskooperation mit USA könnte unter Obama leiden
6. November 2008
Berlin (ddp). Die transatlantische Wirtschaftskooperation droht nach Ansicht der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) unter dem neuen US-Präsidenten Barack Obama zu leiden. «Man muss klar sehen, dass sich der Blick der USA wirtschaftlich gesehen jetzt erst einmal nach innen richten wird», sagte SWP-Amerika-Expertin Stormy-Annika Mildner der «Berliner Zeitung» (Donnerstagausgabe). «Da werden sich die Europäer viel Mühe geben müssen, um die transatlantische Wirtschaftskooperation aufrecht zu erhalten, weil andere Themen für die USA jetzt einfach wichtiger sind», ergänzte Mildner. Chancen für Europa ergäben sich aber unter Obama bei der Regulierung der internationalen Finanzbeziehungen sowie im Bereich erneuerbare Energien und im Emissionshandel.
ddp/mar
Bookmarken bei:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Artikel jetzt drucken
Artikel per E-Mail versenden
- Deutsche Wirtschaft erhofft sich durch Obama Hilfe in Finanzkrise
Berlin (ddp). Die deutschen Wirtschaftsverbände erhoffen sich von der Wahl Barack Obamas zum neuen Präsidenten der USA Impulse für die deutsche Wirtschaft. «Wir hoffen nun auf eine intensivierte Zusammenarbeit im Transatlantischen Wirtschaftsrat», sagte die Nordamerika-Expertin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ...
- Bioläden leiden unter Wirtschaftsflaute
München (ddp). Der Biofachhandel in Deutschland hat bereits das zweite Quartal mit Umsatzeinbußen hinter sich. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» unter Berufung auf die Branchenzeitschrift Bio Verlag meldet, verbuchten die 2500 Bioläden allein im September ein Umsatzminus von 2,4 Prozent. Im ...
- Barack Obama liegt bei der US-Präsidentenwahl weit vorn
Bei der Präsidentschaftswahl in den USA läuft die mit Spannung erwartete Auszählung der Wählerstimmen. Nach ersten Hochrechnungen liegt der 47-jährige Demokrat Barack Obama weit vor seinem 72-jährigen Gegenkandidaten McCain. Obama, Senator aus dem US-Bundesstaat Illinois, hat neben den Schlüsselstaaten Ohio ...
- US-Fernsehsender: Obama wird neuer US-Präsident
Washington (ddp). Der Demokrat Barack Obama wird nach Berichten amerikanischer Fernsehsender neuer Präsident der USA. Bei den Präsidentschaftswahlen erreichte der 47-jährige Senator aus dem US-Bundesstaat Illinois nach Angaben des Senders CNN bereits vor dem Ende der Auszählung in allen US-Bundesstaaten ...
- Geldmarkt-Klemme könnte weiteren deutschen Banken zu schaffen machen
Hamburg (ddp). Nach der Rettung des Münchener Hypothekenfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) durch einen Bankenkredit in Höhe von 35 Milliarden Euro und eine staatliche Bürgschaft ist für die deutschen Banken offenbar noch keine Entwarnung in Sicht. Wie das Nachrichtenmagazin «Der ...
- Börsenleitindex DAX fällt am Mittwochvormittag unter 5000 Punkte
Frankfurt/Main (ddp). Der deutsche Börsenleitindex DAX ist am Mittwochvormittag unter die Marke von 5.000 Punkten gefallen. Um 9.47 Uhr gab der Index gut sechs Prozent auf 4999 Punkte nach. Zu dem Ausverkauf der Aktien haben Händlern zufolge Befürchtungen geführt, dass ...
- Aktienmarkt startet fest - SAP nach Gewinnwarnung unter Druck
Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit Kursgewinnen gestartet. Nach den hohen Verlusten vom Montag stieg der DAX bis 9.15 Uhr um 1,7 Prozent auf 5480 Punkte. Der MDAX gewann 1,7 Prozent auf 6234 Zähler und der TecDAX legte 1,9 ...
- Goldmünzen und -barren werden durch Massenansturm der Anleger knapp
Angesichts des Massenandrangs der Privatanleger werden Goldmünzen- und -barren in Deutschland zunehmend knapp. Wie die «Berliner Zeitung» in ihrer (Mittwochausgabe) berichtet, nehmen Händler schon keine Bestellungen mehr entgegen: «Die Anfrage übersteigt bei weitem unsere Kapazitäten», sagte der Leiter der Berliner ...
Kommentare
Sie müssen sich einloggen um einen Kommentar abzugeben.